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“Men, it has been well said, think in herds; it will be seen that they go mad in herds, while they only recover their senses slowly, one by one.” - Charles Mackay

 
 

DAS STIMMUNGSBAROMETER

Basis des Stimmungsbarometers sind die Einschätzungen von aktiven Anlegern und Personen aus Sozialen Netzwerken, welche sich über das Thema Börse austauschen. Diese werden einmal wöchentlich nach ihrer Meinung befragt, ob der DAX die folgende Woche höher, tiefer oder gleichbleibend abschließt.

An der Erhebungen nehmen im Schnitt 300 Befragte teil. Unter den Befragten befinden sich verschiedenste Anlegertypen vom Amateur, über den Fortgeschrittenen, bis zum Profi. Durch die Heterogenität an Befragten wird automatisch sichergestellt, dass das Umfrageergebnis approximativ repräsentativ für eine Grundgesamtheit von Anlegern ist.

Das Besondere am Stimmungsbarometer ist, dass ausschließlich aktive, im Markt engagierte Anleger an der Erhebung teilnehmen. Im Gegensatz zu Analysten haben aktive Marktteilnehmer sowohl eine psychische als auch eine materielle Bindung – ein Commitment - an ihre Engagements: Ihre Einschätzungen sind normalerweise Spiegel ihrer Positionen. Jemand, der Aktien gekauft hat, gibt kaum eine negative Prognose über seine Papiere ab. Ein anderer, der gerade seine Bestände abgebaut hat, äußert sich nicht optimistisch.

Wöchentlich möglichst dieselben Personen zu befragen, stellt keine wesentliche Voraussetzung für stabile Ergebnisse des Stimmungsbarometer dar. Sondern es ist wichtig, dass die Anzahl an Befragten ungefähr dieselbe bleibt. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda und Medienbeeinflussung kann davon ausgegangen werden, dass statistisch gesehen auch eine beliebige Stichprobe aus der Grundgesamtheit von Anlegern repräsentativ ist für die Grundgesamtheit.

 

DAS NEWSBAROMETER

Die Erhebungsregeln für das Newsbarometer sind ähnlich wie die für das Stimmungsbarometer, allerdings wird das Stimmungsergebnis auf Basis von Pressemitteilungen ermittelt und nicht auf Basis von Anlegereinschätzungen.

Es werden diejenigen Medienberichte einbezogen, welche am relevantesten sind.

An der Erhebung nehmen automatisch alle relevanten Pressemitteilungen teil, welche zum DAX eine Bewertung abgegeben haben, welche entweder bullisch, bärisch, oder neutral zu bewerten ist. Auf Grundlage dieser Erhebung wird dann das prozentuale Ergebnis jeder Woche in einem Index manifestiert, dem Newsbarometer.

Das Besondere an diesem Prozedere ist, dass fast ausschließlich Mainstreammedien an der Erhebung teilnehmen, welche tagtäglich die Entscheidung tausender Anleger mit beeinflussen können. Zudem basieren Medienberichte über das Börsengeschehen meist auf der Grundlage von Analystenkommentaren und Expertenkommentaren. Wenn nun alle Medien optimistisch gestimmt sind und alle Anleger ebenfalls, so ist davon auszugehen, dass nahezu jeder Anleger in Aktien investiert ist und somit eine erhöhte Korrekturwahrscheinlichkeit besteht.

Das Newsbarometer wird einmal wöchentlich mit dem Stimmungsbarometer verglichen und es wird überprüft, ob eine Korrelation zwischen den beiden vorhanden ist. Beeinflussen die Medien die Stimmung der Anleger oder beeinflusst die Stimmung der Anleger die Medien?

 

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